Hofgeschichte

Seit mehreren Generationen, nachweisbar aber seit 1744, bewirtschaftet unsere Familie den Bauernhof.
Heute sind es ca. 30 ha davon 2/3 Wiesen und 1/3 Wald. Wir waren bis Mai 2012 immer ein kleiner Nebenerwerbsbauernhof mit ca. 17 Milchkühen und haben jetzt auf die Mutterkuhhaltung umgestellt. Das bedeutet die Kuh wird nicht gemolken, sondern zieht ihr Kalb selbst auf. Den ganzen Sommer sind sie gemeinsam auf der Weide und im Winter kommen sie wieder in den Stall.
Seit 1995 bieten wir in zwei schönen Dachgeschosswohnungen „Ferien auf dem Bauernhof“ an. Das Hofhäusle kam 2003 dazu.

Familienfoto
Bevor es Hausnummern gab, waren Hofnamen die einzige eindeutige Kennzeichnung eines Anwesens. Unser Hofname lautet „Dickabauer“. Woher er genau stammt, lässt sich leider nur noch anhand der heutigen Statur des Bauers festmachen. (Bild unten, erste Reihe, mitte)

verschneites Haus
Rechts im Anschnitt sieht man noch den alten Brunnen – Wasserleitungen kamen 1956 nach Hinterbüchelberg. Davor hatte jedes Haus seinen eigenen Pumpbrunnen. Mittlerweile ist er leider unter einer Betonplatte verborgen aber mit seinem Wasser werden noch heute die Tiere getränkt.
Das schöne Holzhaus links davon gehört unseren Nachbarn und wurde 1911 gebaut. Das Haus diente als so genanntes ‚Ausdenghaus’ (dem Altenteil für die Eltern).

arbeiten auf dem Feld

Knapp 50 Jahre ist es her, dass die Felder noch mit Hilfe von Pferden bewirtschaftet wurden. Hier sind Johannes Wagenblast, sen und der Helfer Heinz Lingott am Schwadenrechen-Gespann (Heuwender).